Beatrix von Storch: “Merkels antidemokratische Solidarität mit der SED ist ungebrochen”

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Bundeskanzlerin Merkel hat laut Bild-Zeitung zur Wahl des
Ministerpräsidenten von Thüringen erklärt: “Das Ergebnis muss rückgängig gemacht
werden! Es war ein schlechter Tag für die Demokratie.” Diese Äußerung der
Bundeskanzlerin kommentiert Beatrix von Storch, stellvertretende
Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, wie folgt:

“Die Solidarität mit dem abgewählten SED-Ministerpräsidenten ist nicht wirklich
erstaunlich. Honeckers Rache kann Wahlen nicht akzeptieren, die nicht mit ihrem
Herrschaftsverständnis vereinbar sind. Demokratie heißt, andere Meinungen und
gewählte Mehrheiten zu akzeptieren, aber das hat Merkel auch nach 30 Jahren
Demokratie immer noch nicht verstanden. Das Demokratieverständnis von Merkel
erinnert doch sehr an das von Erdogan, der die verlorene Wahl von Istanbul auch
wiederholen ließ. Die ehemalige FDJ-Sekretärin will in Thüringen eine nicht
anfechtbare Wahl wiederholen, weil ihr das Ergebnis nicht passt. Einmal SED,
immer SED – und als Feindin von Freiheit und Demokratie mit Erdogan einig: Die
Herrschenden können nicht abgewählt werden.”

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