Berlin sieht keine Anzeichen für Vertuschung der Corona-Pandemie durch China

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Die Bundesregierung erhebt keine Vorwürfe gegen China im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. „Der Bundesregierung ist nicht bekannt, dass China Daten zurückgehalten hat“, heißt es in der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag) vorliegt. Nach Kenntnis der Bundesregierung sei der Labornachweis für das Coronavirus für die Definition und Zählung bestätigter Infektionsfälle erforderlich. Zwischenzeitlich hätten aber nur solche Fälle in China mit entsprechender klinischer Symptomatik und radiologischen Auffälligkeiten als bestätigter Fall gegolten. „Unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Lage ist die Anpassung der Falldefinition während der Epidemie in China nachvollziehbar“, schreibt das Gesundheitsministerium. China hatte zu Beginn der Epidemie bis Mitte Februar eine weniger genaue Definition für bestätigte Corona-Fälle verwendet. Erst als die Volksrepublik die Definition nachschärfte, kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl der bestätigten Infektionsfälle in China. Die USA und andere Staaten werfen China auch deshalb vor, das wahre Ausmaß der Ausbreitung zu Jahresbeginn zunächst vertuscht zu haben.

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