BERLINER MORGENPOST: Gut, dass die Wippe kommt – Politischer Streit um das Einheitsdenkmal beendet – Kommentar von Jochim Stoltenberg

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Es wäre schon ziemlich blamabel, wäre Deutschland
daran gescheitert, dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer und der
Überwindung der Teilung ein Denkmal zu Ehren einer in der Welt
einmaligen friedlichen Revolution zu schaffen. Und dass sich
Meinungen und Urteile ändern können, das beweist in Berlin das
Holocaust-Denkmal. Wie ist über Eisenmans Stelenfeld gestritten
worden, bevor es gebaut wurde. Und heute? Raus aus der Kritik. Warum
soll sich Vergleichbares nicht auf dem Sockel des einstigen
Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals wiederholen? Ein modernes, dazu
originelles künstlerisches Ensemble als Kontrast zum historisierenden
Schloss. Erledigt hat sich damit die eigentlich überzeugendste Idee:
Das Brandenburger Tor zum Denkmal dessen zu erklären, was sich die
Deutschen in Ost und West so lange erträumt haben. Lesen Sie den
ganzen Kommentar hier: https://www.morgenpost.de/berlin/article210785
691/Endlich-kommt-das-Einheitsdenkmal-nach-Berlin.html

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