BERLINER MORGENPOST: Nußbaums Flucht nach vorn/ Ein Leitartikel von Gilbert Schomaker

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Ulrich Nußbaums angekündigter Rückzug als Berliner
Finanzsenator kam zum jetzigen Zeitpunkt überraschend, er ist aber
konsequent. Einen Tag, bevor die SPD bekannt geben will, wer die
meisten Stimmen im Rennen um die Nachfolge des Regierenden
Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) erhalten hat, verkündet nun also
der Finanzsenator seinen Abschied aus der Landespolitik. Es ist eine
Flucht nach vorn. Der Politiker kommt damit einem erzwungenen
Abschied zuvor. Denn niemand glaubt, dass nur die von Nußbaum ins
Feld geführten „persönlichen Gründe“ ausschlaggebend für den Rückzug
sind. Vielmehr weiß Nußbaum, dass er bei mindestens zwei der drei
möglichen Wowereit-Nachfolger keine Zukunft hätte. Sowohl der
SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß als auch Stadtentwicklungssenator
Michael Müller (SPD) hegen eine tiefe Abneigung gegen Nußbaum. (…)

Der ganze Leitartikel im Internet: www.morgenpost.de/33400511

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
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Telefon: 030/2591-73650
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