CDU-Politiker nennt ARD und ZDF Indoktrinationsplattformen links-grüner Weltanschauung

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CDU-Politiker nennt ARD und ZDF Indoktrinationsplattformen
links-grüner Weltanschauung

Von Abercron wirft Öffentlich-Rechtlichen Vernachlässigung der “gebotenen
politischen Neutralität” vor

Osnabrück. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird nach einem Bericht der “Neuen
Osnabrücker Zeitung” massive Kritik an der politischen Ausrichtung des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks laut. In einem Gastbeitrag für die
Zeitungsgruppe wirft der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron ARD und
ZDF eine Vernachlässigung der “gebotenen politischen Neutralität” vor. “Nicht
nur die Nachrichtensendungen, sondern auch die politischen Magazine und
Talkshows verkommen immer mehr zu einheitlichen Indoktrinationsplattformen, die
durch eine links-grüne Weltanschauung geprägt sind”, schreibt der CDU-Politiker.
In der politischen Ausrichtung gebe es heute “nur noch die eine Richtung mit
einer Art linker Wohlfühlkommunikation”.

Als Beispiel nannte er unter anderem die Satire-Sendungen “heute-show” und
“extra 3” sowie den umstrittenen Clip des WDR, in dem ein Kinderchor des Senders
eine Abwandlung des Liedes “Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad” mit dem
Titel “Meine Oma ist –ne alte Umweltsau” gesungen hatte. “Waren früher die
Magazine wenigstens noch so austariert, dass das politische Spektrum vom
ZDF-Magazin bis Panorama und Monitor noch einigermaßen abgebildet war, so gibt
es heute nur noch die eine Richtung mit einer Art linker Wohlfühlkommunikation”,
so von Abercron. “Sie kommt manchmal satirisch verpackt, zum Beispiel in der
–heute-show– oder –extra 3–, daher, aber die politischen Botschaften sind immer
eindeutig und lassen sich von den Wahlbotschaften der Gesinnungsgenossen kaum
noch unterscheiden.”

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei deshalb völlig zu Recht ins Kreuzfeuer
einer kritischen Diskussion geraten. Wirtschaftlich und politisch unabhängige
Nachrichten sowie Informationen, Dokumentationen und Kultur seien notwendiger
Bestandteil unserer Demokratie, meinte der CDU-Politiker. Deshalb seien
Forderungen nach der Abschaffung des öffentlichen Rundfunks zurückzuweisen. “Das
bedeutet aber nicht, dass Reformen nicht mehr als überfällig sind”, so von
Abercron. “Es kann nicht sein, dass die öffentlichen Sendeanstalten ständig ihre
Angebote ausweiten und andererseits immer mehr Geld fordern. Dies führt
letztlich zu noch höheren Rundfunkgebühren, an deren Sinnhaftigkeit immer mehr
Zweifel angebracht sind.”

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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