Erstmals in Mexiko – ZAV gewinnt Fachkräfte für Deutschland

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„Ich bin Ingenieur aus Mexiko und möchte gerne in
Deutschland arbeiten. Wie finde ich geeignete Stellenangebote?“ Es
sind diese und ähnliche Fragen, die Vermittlerinnen und Vermittler
der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) am 4. und 5. April
2017 bei der ersten Informations- und Rekrutierungsveranstaltung der
ZAV in Mexiko beantworteten. Bewerberinnen und Bewerber aus
Berufsfeldern mit einem großen Fachkräftebedarf in Deutschland waren
eingeladen, sich über die Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland
zu informieren. Bei noch Unentschlossenen sollte das Interesse für
Deutschland und für eine Tätigkeit in einem deutschen Unternehmen
geweckt werden. „Bei der Rekrutierung von Fachkräften arbeiten wir
seit langem eng mit unseren Partnern aus der Europäischen Union
zusammen. Jetzt weiten wir unsere Aktivitäten auf ausgewählte
Drittstaaten aus. Mexiko ist für uns ein vielversprechendes Land“,
sagte Dr. Carsten Klein, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZAV,
anlässlich der Veranstaltung in Mexiko.

Zentrale Auswahlkriterien für eine erfolgreiche Vermittlung an ein
Unternehmen in Deutschland sind gute Deutschkenntnisse, eine
Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium sowie einige Jahre
Berufserfahrung. „Besonders in den Berufsfeldern Technik, Gesundheit
und Erziehung sehen die Beschäftigungschancen für Fachkräfte mit
bereits guten Deutschkenntnissen vielversprechend aus“, unterstrich
Carsten Klein. Die zweitägige Veranstaltung fand im Rahmen des vom
Auswärtigen Amt und dem Goethe Institut ausgerichteten
„Deutschlandjahres“ statt und erfolgte in enger Abstimmung mit dem
mexikanischen Arbeitsministerium. Alle Teilnehmenden erhielten
grundlegende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland.
Besonders qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber konnten in
individuellen Beratungsgesprächen ihren Weg nach Deutschland weiter
vorbereiten.

Innerhalb weniger Wochen hatten sich mehr als 300 Interessenten
unterschiedlicher Berufsgruppen für den Auswahltermin angemeldet.
Besonders viele Ärzte und Ingenieure waren darunter. Sie müssen
aufgrund ihres akademischen Abschlusses weniger rechtliche Hürden bis
zu einem Beschäftigungsaufenthalt in Deutschland überwinden.
Qualifizierten Fachkräften ohne akademischen Abschluss bietet sich im
Rahmen des Modellprojektes „PuMa“ auch in Nicht-Engpassberufen eine
Zugangsmöglichkeit zum deutschen Arbeitsmarkt, wenn sie sich Richtung
Baden-Württemberg orientieren.

Hintergrund: Deutschland gilt in Mexiko als wichtiger Partner in
Europa. In Mexiko besteht ein großes Interesse an Deutschland. Die
Zahl der Menschen, die Deutsch lernen, ist konstant hoch, die
Wirtschaftsbeziehungen sind von hoher Dynamik geprägt. Um die
bilateralen Beziehungen zu stärken, haben beide Länder im Sommer 2016
ein Mexiko/Deutschland-Länderjahr ausgerufen. 2016 waren laut
Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 4.500 Mexikaner in
Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Schon heute haben viele Arbeitgeber Schwierigkeiten, passende
Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Daher sucht die ZAV im Ausland
nach geeigneten Fachkräften. Wenn ein ausländischer Bewerber auf ein
Stellenprofil passt, kontaktiert die ZAV den deutschen Unternehmer
und bringt Bewerber und Arbeitgeber zusammen. Jenseits von
Informations- und Rekrutierungsveranstaltungen im Ausland ist das
Virtuelle Welcome Center der ZAV Erstanlaufstelle für arbeitssuchende
Fachkräfte aus dem Ausland.

Pressekontakt:
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Bundesagentur für Arbeit
Pressestelle
Dr. Beate Raabe
E-Mail: zav.presse@arbeitsagentur.de
Telefon: 0228 713-1350
www.zav.de

Original-Content von: Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), übermittelt durch news aktuell

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