FORSA-AKTUELL: Koalitionsparteien unverändert – AfD und Linke je einen Prozentpunkt rauf, Grüne einen Prozentpunkt runter – 69 Prozent der AfD-Anhänger sind Männer RTL/n-tv-Trendbarometer

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CDU/CSU und SPD stabil

Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer bleiben die Werte für die
Unionsparteien, die SPD und die FDP unverändert. Linke und AfD
verbessern sich gegenüber der Vorwoche um je einen Prozentpunkt,
Grüne und sonstige kleinere Parteien verlieren je einen Prozentpunkt.
Die Grünen liegen jetzt fünf Prozentpunkte hinter der CDU/CSU und
sieben Prozentpunkte vor der SPD. Der Anteil der Nichtwähler und
Unentschlossen ist mit 21 Prozent etwas höher als in den Vorwochen,
aber immer noch niedriger als der Anteil der Nichtwähler bei der
letzten Bundestagswahl.

Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, könnten die Parteien
mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 27 Prozent (Bundestagswahl
32,9%), SPD 15 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 22
Prozent (8,9%), Linke 7 Prozent (9,2%), AfD 14 Prozent (12,6%). 7
Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden
(5,2%). 21 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit
unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

AfD-Anhänger bezeichnen sich selbst als rechts Ist die AfD eine
bürgerliche Partei? Das RTL/n-tv-Trendbarometer belegt, dass die
„Alternative für Deutschland“ in breiten Bevölkerungsschichten keine
Verankerung hat. Ein Drittel der AfD-Anhänger (33%) kommt aus den
ostdeutschen Bundesländern. Die AfD-Anhänger sind überwiegend Männer
(69%), sind zumeist ohne konfessionelle Bindung (60%), haben extrem
pessimistische Wirtschaftserwartungen (78%) und trauen zu 84 Prozent
keiner Partei zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden.
AfD-Anhänger verorten sich selbst politisch weit rechts (mit einem
Wert von 6,4 auf einer Skala von 0 = links bis 10 = rechts). Zum
Vergleich: Der Durchschnitt aller Wahlberechtigten sieht sich selbst
leicht links von der Mitte (bei 4,6), Unions-Anhänger verorten sich
bei einem Wert von 5,3.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL:
„Seit den beiden Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen reden
Politiker und Kommentatoren unentwegt vom Aufstieg der AfD, obwohl
die Partei bei allen Wahlen seit der Bundestagswahl 2017 (fünf
Landtagswahlen, die Europawahl und Kommunalwahlen) Stimmen verloren
hat. Allein bei den fünf Landtagswahlen in Bayern, Hessen, Bremen,
Brandenburg und Sachsen sank die Zahl der AfD-Wähler von 2.319.000
bei der Bundestagswahl um 334.000 auf insgesamt 1.984.000. Der
momentane leichte Umfrage-Anstieg der AfD dürfte darauf
zurückzuführen sein, dass die Partei ständig größer dargestellt wird
als sie tatsächlich ist.“

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer
frei zur Veröffentlichung. Die Daten zur Parteipräferenz wurden vom
Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 9.9. – 13.9. 2019 im
Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Pressekontakt:
Mediengruppe RTL Deutschland: Bettina Klauser, Telefon 0163 4564306
Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 0151 15455037

Original-Content von: Mediengruppe RTL Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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