Frankfurter Rundschau: Nicht alles ist käuflich

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50 Milliarden Dollar wollen die Initiatoren im
Weißen Haus lockermachen, auch wenn bisher unklar ist, wer diese
Summen aufbringen soll. In seinem Jahrhundertplan verspricht
Trump-Schwiegersohn Jared Kushner den Palästinensern das Paradies auf
Erden – vorausgesetzt, sie verzichten künftig auf einen eigenen Staat
und finden sich mit der israelischen Besatzung ab. Mit diesem
Vorgehen folgt Kushner der Immobilienlogik, nach der sich alles
kaufen lässt, wenn man nur genügend Geld hat. Doch seine in Bahrain
präsentierte ökonomische Hochglanzbroschüre wird den Nahostkonflikt
nicht entschärfen. Zum einen bricht die Trump-Familie radikal mit der
bisherigen Rolle der USA als halbwegs neutraler Vermittler und stellt
sich eindeutig auf die Seite Israels. Zum anderen ignoriert das Weiße
Haus, dass alle Investitionen ein stabiles politisches Fundament
brauchen.

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Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
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