Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Abe-Besuch/Rüstung

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Zum Deutschland-Besuch Shinzo Abes und zur
Rüstungspolitik schreibt die Frankfurter Rundschau:

Angela Merkel hat die Kritik der Amerikaner zurückgewiesen,
Deutschland und andere Nato-Partner gäben zu wenig Geld für Rüstung
aus. Merkels japanischer Kollege Shinzo Abe schloss sich an. Man habe
sich nach dem Zweiten Weltkrieg doch erst mal zurückhalten müssen,
sagt die Kanzlerin. Inzwischen tue man doch schon ganz ordentlich
etwas. Und klar: Das Ziel, mehr auszugeben, stehe prinzipiell nicht
infrage. Es würde sich lohnen, machte die SPD daraus ein
Wahlkampfthema. Sigmar Gabriel hat bei seiner Abschiedsrede sehr
deutlich gemacht, wie absurd es ist, fürs Militär ein dreimal höheres
Ausgabenziel anzusetzen als für Entwicklungshilfe. Soll Europa seinen
Zusammenhalt ausgerechnet dadurch sichern, dass es aufrüstet im
Gleichschritt mit Trump? Es darf vorhergesagt werden: Zu dieser Frage
wird von Angela Merkel nichts zu hören sein.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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