Frankfurter Rundschau: Wenn „Irma“ wütet

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„Irma“ hat Kurs auf Florida genommen. Noch
bleibt etwas Hoffnung, dass der neue Mega-Hurrikan den US-Bundesstaat
halbwegs verschont, in dem jetzt die Evakuierung läuft. Für
Karibik-Inseln wie Barbuda gibt es sie nicht mehr. Irma hat sie
bereits verwüstet, und eine Reihe Todesopfer sind zu beklagen.
Karibik und Golf-Region sind schon immer hurrikanbedroht. Doch es
verbietet sich, zur Tagesordnung überzugehen. Für die
Weltgemeinschaft erwächst daraus nicht nur die Aufgabe, im Fall von
betroffenen armen Ländern wie Haiti Hilfsprogramme zu starten,
sondern auch den Klimaschutz schneller voranzutreiben. Wie bei
„Harvey“ hängt das Zerstörungspotenzial auch von Irma mit dem
menschengemachten Treibhauseffekt zusammen, wie Klimaforscher
analysiert haben. Bei Harvey waren es die extremen Wassermengen, bei
Irma sind es die Rekordwindgeschwindigkeiten. Zynisch gesagt: Ein
Gutes hat es, wenn es Florida trifft. Die Welt schaut genauer hin.
Auch ein Klimaleugner wie Trump. Ob er daraus lernt?

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
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