Gross zu aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund

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Direktorin Brigitte Gross gab in der heute in Berlin tagenden
Vertreterversammlung einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei der
Deutschen Rentenversicherung Bund.

Entwicklung bei den Rentenanträgen

“Die Anzahl der Rentenneuanträge ist bis Oktober dieses Jahres um rund 3,8
Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen”, sagte Gross.
Darin enthalten seien auch die Anträge auf die Altersrente ab 63 für besonders
langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren. Im Vergleich zum Vorjahr sei
die Zahl der Anträge in diesem Bereich um etwas mehr als ein Prozent gestiegen.
Deutlich stärker angestiegen seien die Antragszahlen bei der Altersrente für
langjährig Versicherte mit 35 Versicherungsjahren. Hier gebe es verglichen zum
Vorjahr einen Anstieg um rund fünf Prozent, die Anzahl der beantragten
Regelaltersrenten habe sich sogar um sechs Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum erhöht.

Umsetzung der Grundrente

Gross machte deutlich, dass nach einer ersten Einschätzung die Umsetzung der in
der Koalition vereinbarten Neuregelungen zur Grundrente hohe Anforderungen an
die Rentenversicherung stelle – einerseits durch die Einbeziehung des
Rentenbestandes und andererseits durch die vorgesehene Einkommensanrechnung.
Erforderlich sei hier ein gut funktionierendes Datenaustauschverfahren mit der
Finanzverwaltung, so Gross.

Entwicklungen bei der Flexirente

Bei der Flexirente bestehe nach den Worten von Gross immer noch erheblicher
Beratungsbedarf. Die Flexirente bezieht sich auf einen flexiblen Hinzuverdienst
neben einer vorgezogenen Altersrente oder einer Rente wegen Erwerbsminderung.
Wird der jährliche Hinzuverdienst von 6.300 Euro überschritten, erhalten
Betroffene eine Teilrente. Jährlich zum 1. Juli erfolgt eine Prüfung des
Vorjahreseinkommens sowie eine Prognose aufgrund des tatsächlichen
Hinzuverdienstes. Gross wies darauf hin, dass damit für die Rentenversicherung
ein enormer Arbeitsaufwand verbunden sei. Die Deutsche Rentenversicherung Bund
habe deshalb dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales diesbezüglich
Vorschläge vorgelegt.

Betriebsprüfdienst

Gross zufolge fanden bei der Deutschen Rentenversicherung Bund 2019 bislang rund
327.000 Betriebsprüfungen statt. Auf Grundlage dieser Prüfungen seien rund
75.000 Beitragsbescheide erstellt worden, mit denen Beiträge und
Säumniszuschläge von rund 464 Millionen Euro nacherhoben wurden.

Der vollständige Bericht von Gross kann unter
www.deutsche-rentenversicherung-bund.de eingesehen werden.

Pressekontakt:
Dr. Dirk von der Heide
Pressesprecher
Tel. 030 865-89178
Fax. 030 865-27379
pressestelle@drv-bund.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/50838/4458956
OTS: Deutsche Rentenversicherung Bund

Original-Content von: Deutsche Rentenversicherung Bund, übermittelt durch news aktuell

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