Grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt: „Wir wollen dritte Kraft werden“

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Die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen zur
Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, hat deutlich gemacht, dass es
in den kommenden Monaten bis zum 24. September auch darum gehe, dass
die Partei geschlossen agiere. „Manche haben Cem Özdemir und ich
überrascht, als wir auf der Bundesdelegiertenkonferenz sehr
kämpferisch und klar gesprochen haben. Aber das sind wir. Es fühlt
sich sehr gut an, wenn die Partei so hinter einem steht“, bewertete
Göring-Eckardt den Parteikonvent im Fernsehsender phoenix (Sonntag,
18. Juni) äußerst positiv und fügte hinzu: „Wir wollen dritte Kraft
bei der Bundestagswahl werden.“ Wichtig sei es, dass die Bürger nicht
den Eindruck erhielten, für die Grünen stünden Koalitionsfragen im
Mittelpunkt. Wichtig sei es, „nicht darüber zu reden mit wem, sondern
für was“ man einstehe. Sollte man tatsächlich nach der Wahl in der
Lage sein, mit anderen eine Regierung zu bilden, werde dies
kompliziert. „Es wird mit allen schwierig werden“, so Göring-Eckardt.

Der scheidende grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele
mahnte seine Partei, auch über außenpolitische Themen wie die
Einsätze der Bundeswehr eine Sprachregelung zu finden. „Ich hoffe,
dass wir in diesem Punkt in den kommenden Wochen nochmal zulegen. Die
Wähler wollen wissen, ob nach 16 Jahren Bundeswehr in Afghanistan da
jetzt auch mal Schluss ist“, so das grüne Urgestein.

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