Herr Haller wird wieder gebraucht / 12.000. Teilnehmer im Reha-Management der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH

Abgelegt unter: Arbeit,Soziales |





Menschen mit Behinderung profitieren
vergleichsweise wenig von der positiven Entwicklung des
Arbeitsmarktes. Für ihre berufliche Integration sind Konzepte
gefragt, die auf die Bedarfe des Einzelnen abgestimmt sind. Schon
seit 17 Jahren begleitet die FAW Menschen mit Behinderung mit ihrem
speziellen Reha-Management ins Berufsleben. Jetzt konnte sie ihren
12.000 Teilnehmer im Reha-Management verzeichnen: Uwe Haller hatte
nach 37 Jahren im Arbeitsleben seinen Beruf als Maler wegen einer
chronischen allergischen Hauterkrankung aufgeben müssen. Mit dem
Reha-Management hat er wieder eine passende Arbeit gefunden.

Menschen mit Handicap befinden sich in jeweils ganz
unterschiedlichen Situationen. Um möglichst schnell eine passende
Arbeit zu finden, reichen Gruppenangebote oft nicht aus. Im
Mittelpunkt des Reha-Managements stehen deshalb die individuellen
Anforderungen des Einzelnen. Die berufliche Reha erfolgt in der
Region des Betroffenen, in Betrieben vor Ort. Das Reha-Management
folgt also einem ambulanten Ansatz: „Wir sind dort, wo der
Versicherte wohnt und auch arbeiten will“, so Björn Hagen,
Fachbereichsleiter Reha der FAW. Der Fokus des Reha-Managements liege
auf der Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt. „Denn berufliche Inklusion
kann nur im Unternehmen Wirklichkeit werden“, so Hagen.

Ein Konzept, das auch für den 12.000 Teilnehmer im Reha-Management
der FAW, Uwe Haller, zum Erfolg führte. 54 Jahre alt, in der
strukturschwachen Region des Vogtlandes: eigentlich keine guten
Voraussetzungen für den beruflichen Neubeginn. Doch dank
Durchhaltevermögen, aufgeschlossenem Arbeitgeber und Begleitung durch
das Reha-Management der FAW im Auftrag der Unfallkasse Sachsen hat
Uwe Haller eine passende und erfüllende Arbeit gefunden; und das
HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen einen wertvollen Mitarbeiter. Lesen
Sie seine Geschichte hier: http://ots.de/HpveD

In den letzten Jahren hat die FAW das Konzept auch für Menschen
mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) oder Posttraumatischen
Belastungsstörungen (PTBS) weiterentwickelt. Individualisierte
Angebote werden nach der Einschätzung von Björn Hagen zukünftig immer
wichtiger werden. Denn die in den Arbeitsmarkt zurückkehrenden
Rehabilitanden werden in den Unternehmen dringend gebraucht.

In einem Interview erläutert Björn Hagen, Fachbereichsleiter Reha
der FAW, Ablauf und Besonderheiten des Reha-Managements:
http://ots.de/X0qj8

Pressekontakt:
Michael Rabenstein M.A.
FAW gGmbH
Unternehmenskommunikation

Gleißbühlstraße 7
90402 Nürnberg

Telefon: 0911 255098-17
Telefax: 0911 255098-60
michael.rabenstein@faw.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de