In Partnerschaft mit dem Islam Weibliche Genitalverstümmelung beenden / Annette und Rüdiger Nehberg setzen mit ihrer Organisation TARGET e.V. auf die Kraft der Religion

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Wenn Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in den
Ursprungsländern gestoppt wird, schützt dies auch Mädchen aus
Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund in Europa. Annette und
Rüdiger Nehberg haben mit ihrer Menschenrechtsorganisation TARGET
e.V. die enge Partnerschaft mit dem Islam gesucht, um dieses
Verbrechen zu beenden. Ihr Ansatz: Religion trifft ins Herz, denn
dort muss Veränderung geschehen. Über 80% der Betroffenen sind
muslimische Mädchen und Frauen.

Dass dieser Ansatz greift, zeigen TARGETs Aufklärungskampagnen mit
überzeugten Imam-Teams. Im westafrikanischen Guinea-Bissau sind sie
bis in die entlegensten Orte des Landes unterwegs, um weitere
Geistliche sowie Lehrer, Gesundheitsbeauftragte, Frauenorganisationen
und die Bevölkerung zu überzeugen und ihre Botschaft zu verbreiten:.
„Weibliche Genitalverstümmelung ist nicht Teil des Islam, wir
schützen unsere Töchter“. Immer mehr Imame schließen sich der
Kampagne an und stärken sich gegenseitig in regionalen Treffen. Imam
Djaló aus Buba: „Ich dachte früher, die Beschneidung der Mädchen wäre
eine religiöse Pflicht, aber nun bin ich überzeugt, dass wir uns
dagegen einsetzen müssen.“

Die Grundlage dieser Kampagnen von TARGET e. V. ist die als
historisch gewertete Azhar-Fatwa, die die Organisation 2006 in ihrer
Internationalen Gelehrtenkonferenz in der renommierten Al Azhar zu
Kairo erwirkte. Kernsatz dieses richtungweisenden Rechtsgutachtens:
Weibliche Genitalverstümmelung ist ein strafbares Verbrechen, das
gegen höchste Werte des Islam verstößt und mit allen Mitteln gestoppt
werden muss. Die Konferenz wurde im kostbar gestalteten Goldenen Buch
zusammengefasst und über 100.000 Exemplare hergestellt. In mehreren
Ländern Afrikas wurden sie bereits von TARGETs regionalen Imam-Teams
kostenfrei als Predigtgrundlage verteilt. Weitere Fatwas hoher
islamischer Geistlicher ergänzen das in viele Sprachen übersetzte
Werk.

Die Offenheit und das Engagement der geistlichen Elite des
sunnitischen Islam zu diesem gesellschaftlichen Tabu-Thema bedeutet
für die von Weiblicher Genitalverstümmelung bedrohten Mädchen eine
große Chance auf Schutz und ein unversehrtes Leben weltweit.

Pressekontakt:
Interviews/Kontakt:
Annette Nehberg-Weber / +49 4154 999940
www.target-nehberg.de
info@target-nehberg.de

Fotos zu dieser Pressemitteilung stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage
via E-Mail an lemburg@target-nehberg.de zur Verfügung.

Original-Content von: TARGET Rüdiger Nehberg, übermittelt durch news aktuell

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