Jetzt sind die Berliner Bürger gefordert / Von Joachim Fahrun

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Nun sollen auch wir in Berlin also langsam wieder ins Leben einsteigen. Viele Läden dürfen öffnen, wenn auch unter Auflagen. Die Kitas werden wieder mehr Kinder betreuen, wenn immer mehr Eltern wieder ihre Berufstätigkeit aufnehmen. Demonstranten und Gottesdienstbesucher müssen weiter mit Beschränkungen leben. Sportanlagen unter freiem Himmel sind wieder frei, auch wenn wegen der Distanz-Regeln an einen regulären Trainingsbetrieb zunächst nicht zu denken ist. In Bussen und Bahnen tragen wir künftig alle einen Mundschutz, und wenn wir uns nur den Schal übers Gesicht ziehen. Bisher hat der Senat den Rahmen für die nächsten Tage abgesteckt. Das war nötig, um nicht hinter anderen Bundesländern zurückzufallen und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Mehr war kaum zu erwarten in einer Lage, in der es kein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt. Klar ist aber: Es hängt von uns allen ab, wie sich die Pandemie weiter entwickelt. Wenn die Bürger nicht Abstand halten, kann die Politik gar nichts erreichen.

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