Journalisten mit Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2017 geehrt / Ulrich Wickert und Ministerin Barley würdigen herausragende Medienbeiträge (FOTO)

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Im historischen Stadtbad Oderberger wurden heute in Berlin
feierlich vier Auszeichnungen des Ulrich Wickert Preises für
Kinderrechte verliehen. Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley
überreichte den Peter Scholl-Latour Preis an Lukas Roegler, der mit
Naima El Moussaoui die berührende WDR-Dokumentation „Der Traum von
Sicherheit. Was Frauen auf der Flucht erleiden.“ gedreht hat. Linda
Tutmann überzeugte mit ihrer chrismon-Reportage „Töchter gehören in
die Schule“ über Kinderehen in Malawi und bekam dafür den Preis
Deutschland / Österreich. Internationale Preisträgerin wurde Kadiatou
Touré aus Guinea mit dem eindringlichen TV-Beitrag „Weibliche
Genitalverstümmlung im Land der Kissi“. Schauspielerin Emilia Schüle,
die sich mit Plan International für Mädchen in Krisenregionen
engagiert, überreichte den Sonderpreis an Mädchen des Epworth Girls–
Empowerment Club aus Simbabwe.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley würdigte die
Preisträgerinnen, Preisträger und Nominierten: „Kinderrechte brauchen
engagierte Journalistinnen und Journalisten, die diese Rechte ins
Licht der Öffentlichkeit rücken. Die es schaffen, die Geschichten
über Kinder, die in Armut leben oder auf der Flucht sind, direkt zu
uns zu holen.“ Sie unterstrich die Notwendigkeit der Verankerung der
Kinderrechte im Grundgesetz: „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.
Sie haben andere Bedürfnisse und sind anderen Gefahren ausgesetzt als
Erwachsene. Deshalb sollten ihre Rechte auch im Grundgesetz
ausdrücklich verankert werden.“

Plan-Unterstützer und Stifter Ulrich Wickert sagte: „Die Beiträge
verdeutlichen, warum es so wichtig ist, dass Journalisten sich für
die Umsetzung der Kinderrechte einsetzen. Sie geben uns
Informationen, die nötig sind, um die Situation von Mädchen und
Jungen zu verbessern.“

Schauspielerin und Plan-Patin Emilia Schüle erzählte, wie sehr es
sie beeindruckt habe, als sie 2016 in den Philippinen in einem
Plan-Projekt mit Jugendlichen sprach, die nach dem Taifun Haiyan zum
Teil alles verloren hatten und sich nun für Klimaschutz einsetzen.
„Kinder und Jugendliche werden viel zu oft unterschätzt“, sagte die
Schauspielerin. Deshalb freute sie sich auch, den Mädchen aus
Simbabwe den Sonderpreis überreichen zu dürfen. Auch die
Plan-Unterstützerinnen Wolke Hegenbarth, Marie-Luise Marjan, Susan
Atwell, Marion Kracht und Charlotte Maihoff nahmen an der
Preisverleihung teil.

Für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte, der jährlich im
Rahmen des Welt-Mädchentags verliehen wird, wurden in diesem Jahr 98
Medienbeiträge aus 16 Ländern eingereicht. Der Journalistenpreis ist
in den vier Sparten mit je 6.000 Euro dotiert.

Pressekontakt:
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– Kerstin Straub, Leiterin der Kommunikation, Tel. 040/61140-251
– Barbara Wessel, Pressereferentin, Tel. 040/61140-204
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Original-Content von: Plan International Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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