JU-Vorsitzender Paul Ziemiak ruft große Koalition zur Ordnung und lehnt Koalitions-Gedankenspiele mit AfD und Linkspartei strikt ab

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Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak,
hat vor dem Deutschlandtag der Jugendorganisation von CDU/CSU
klargestellt, dass er künftig in der großen Koalition einen anderen
Arbeitsstil und eine andere Kultur des Umgangs miteinander erwartet.
„Die Geduld der Menschen ist erschöpft. Eine große Koalition muss
auch große Themen angehen und nicht die ganze Zeit um sich selbst
kreisen, sonst verlieren wir das Vertrauen der Leute“, meinte Ziemiak
im phoenix tagesgespräch.

Die sich wiederholenden Szenen von Krisengesprächen im Kanzleramt
dürften nicht mehr die Nachrichten bestimmen. „Das war kein gutes
Bild, das wir abgegeben haben. Wenn sich solche Streitigkeiten
wiederholen, weiß ich nicht, wie diese Koalition weiterarbeiten
will“, so der JU-Chef.

Wichtig sei es jetzt, die Kräfte in der Union auf die kommenden
beiden Landtagswahlen in Bayern und Hessen zu konzentrieren. Stimmen
in der Union, die sich theoretisch auch eine Zusammenarbeit mit
linken und rechten Kräften vorstellen können, erteilte Ziemiak eine
Absage. „Es wird keine Zusammenarbeit mit AfD oder Linkspartei mit
Zustimmung der Jungen Union geben. Die Positionen sind unvereinbar“,
so Ziemiak. Man wolle als Jugendorganisation weiterhin der „Motor der
Erneuerung“ in der Union sein.

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