Jugendfreiwilligenjahr: Paritätischer Wohlfahrtsverband begrüßt Pläne der Bundesfamilienministerin

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Die Vorschläge von Bundesfamilienministerin Giffey
zur Stärkung und Weiterentwicklung der Jugendfreiwilligendienste auf
Basis der bewährten Formate begrüßt der Paritätische
Wohlfahrtsverband. Es sei ein richtiges und wichtiges Zeichen, das
Engagement junger Menschen für diese Gesellschaft durch attraktive
Rahmenbedingungen besser als bisher zu honorieren. Der Verband, unter
dessen Dach derzeit rund 13.000 junge Menschen einen
Freiwilligendienst absolvieren, hatte sich zuletzt im Rahmen der
Debatte um ein Pflichtjahr für eine bessere Ausgestaltung der
existierenden Freiwilligendienste ausgesprochen. Mit ihrem Konzept
für ein Jugendfreiwilligenjahr habe die Ministerin nun zentrale
Forderungen des Paritätischen u.a. nach einer Verbesserung beim
Taschengeld und mehr Flexibilität aufgegriffen.

„Es ist wertvoll, wenn junge Menschen gerade in der Phase nach
Schulabschluss und vor Einstieg in Berufsausbildung oder Studium
Erfahrungen in sozialen Einrichtungen sammeln. Jede und jeder, die
oder der einen solchen Dienst absolvieren will, sollte auch die
Möglichkeit dazu haben. Wenn die Pläne der Familienministerin
umgesetzt werden, profitieren die jungen Menschen und unsere
Gesellschaft gleichermaßen. Das ist wirklich ein großer Schritt für
Engagement und Zivilgesellschaft“, lobt Ulrich Schneider,
Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverband.

Bisher scheitere laut Paritätischem die Inanspruchnahme eines
Freiwilligendienstes unter anderem an der mangelnden Bekanntheit der
Dienste, den Rahmenbedingungen aber auch an finanziellen Hürden.
„Solange das Taschengeld zusammen mit dem Kindergeld nicht
existenzsichernd ist und die Freiwilligen ohne kostenlosen Zugang zum
ÖPNV nicht selten sogar draufzahlen müssen, um überhaupt zur
Einsatzstelle zu gelangen, ist ein solcher Dienst nicht für jeden
realisierbar. Hier setzt die Ministerin an den richtigen
Stellschrauben an“, so Schneider. Besonders zu begrüßen seien unter
anderem auch die Pläne, mehr Flexibilität zu ermöglichen
beispielsweise durch Möglichkeiten eines Teilzeiteinsatzes sowie
insbesondere Menschen mit Behinderungen besser zu unterstützen.

Pressekontakt:
Gwendolyn Stilling,Tel.030/24636305,e-Mail:pr@paritaet.org

Original-Content von: Paritätischer Wohlfahrtsverband, übermittelt durch news aktuell

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