junge Welt: Prominente von Margot Honecker bis Oskar Lafontaine gratulieren zur Neugründung der jW vor zwanzig Jahren

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Zum 20. Jahrestag ihrer Neugründung veröffentlicht
junge Welt am kommenden Wochenende (4. bis 6. April) ein achtseitiges
Spezial. Ostern 1995 war die in Berlin erscheinende Tageszeitung von
der Schließung bedroht – dank der Initiative ihrer Mitarbeiter konnte
das Blatt gerettet werden.

In der Beilage sind u. a. Glückwünsche dokumentiert, die jW zu
diesem Anlass von Lesern, Weggefährten und Unterstützern erreichten,
unter ihnen Margot Honecker, von 1963 bis 1989 Ministerin für
Volksbildung der DDR, die aus Chile schrieb (Auszug):

»Ich lese jW, weil sie solidarisch und parteilich ist. Sie benennt
die Ursachen für das Elend in der Welt. Sie ergreift Partei für das
Aufbegehren von Völkern, das sich gegen ein System richtet, das die
Menschenrechte mit Füßen tritt. jW begleitet mit Achtung und
Sympathie alle jene, die sich auf den Weg machen, um die elementaren
Menschenrechte einzufordern.«

Ein Zitat aus der Nachricht, die uns von Linke-Politiker Oskar
Lafontaine erreichte:

»Ich lese die junge Welt, weil sie die einzige linke Tageszeitung
ist, die unsere Wirtschaftsordnung der täglichen Enteignung der
Beschäftigten ablehnt.«

Unter den zahlreichen Gratulanten sind auch Liedermacher
Konstantin Wecker, Linke-Politikerin Gesine Lötzsch, Exstaatssekretär
Willy Wimmer (CDU), der israelische Publizist Moshe Zuckermann und
René Juan Mujica Cantelar, Botschafter der Republik Kuba in der
Bundesrepublik.

In einem ausführlichen Interview schildern Mitarbeiter, wie sie am
5. April 1995 erfuhren, dass der damalige Eigentümer die Tageszeitung
einstellen wollte und wie die Belegschaft innerhalb weniger Tage –
unterstützt von vielen Leserinnen und Lesern – mit der Gründung des
Verlag 8. Mai GmbH die Voraussetzungen dafür schuf, dass die junge
Welt bis heute erscheinen kann. Am 13. April 1995 lag die erste
»Mutausgabe« im Briefkasten der Abonnenten und am Kiosk.

In der Onlineausgabe ist ab Freitag abend ein spezielles Dossier
zum »Osterwunder« der jungen Welt abrufbar
(www.jungewelt.de/osterwunder).

Die junge Welt ist die einzige marxistisch orientierte
Tageszeitung im deutschsprachigen Raum und wird von der
Genossenschaft ihrer Leserinnen und Leser herausgegeben.

Pressekontakt:
Tageszeitung junge Welt
Kommunikationsabteilung
Telefon: 030 / 53 63 55-16/ -86
kk@jungewelt.de
je@jungewelt.de

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