Landesregierung sichert Chance für hunderte Pflegefachkräfte / bpa lobt unkomplizierte bayerische Sonderregelung für mehr Fachkräfte in der Altenpflege

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Mit einer Übergangsregelung sichert die bayerische
Landesregierung im kommenden Jahr hunderten Pflegekräften den Zugang
zur Fachkraftlaufbahn. Das Staatsministerium für Gesundheit und
Pflege und das Kultusministerium stellten jetzt in einem Schreiben an
Behörden und Schulträger klar, dass Pflegehelferinnen und -helfer
nach ihrer einjährigen Ausbildung auch im Jahr 2020 nahtlos in die
Fachkraftausbildung wechseln können. Der Bundesverband privater
Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) lobt diese unkomplizierte
Lösung.

„Wer nach einem Jahr sein Helferexamen erfolgreich ablegt und sich
weiter qualifizieren möchte, konnte bisher direkt in das zweite Jahr
der Fachkraftausbildung wechseln. Weil zum Jahreswechsel alle
Pflegeausbildungen in der neuen generalistischen Ausbildung
zusammengefasst werden und dann logischerweise noch kein zweiter
Jahrgang nach dem neuen Ausbildungsmodell existiert, war eine ganzer
Jahrgang mit hunderten –Umsteigern– aus der Helferausbildung
bedroht“, erläutert der bayerische bpa-Landesvorsitzende Kai A.
Kasri. „Nun können die examinierten Helferinnen und Helfer
ausnahmsweise noch einmal in das zweite Jahr der Fachkraftausbildung
nach altem Modell wechseln.“

Regelmäßig entscheidet sich rund die Hälfte der ausgebildeten
Altenpflegehelferinnen und -helfer, mit einem Einstieg ins zweite
Jahr der Fachkraftausbildung weiterzumachen. Damit leiste die
Landesregierung einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des
Fachkräftenachwuchses, lobt Kasri. „Wer nach der Helferausbildung
beschließt, sich zur Fachkraft weiterzubilden, kommt hoch motiviert
in die Einrichtungen und Pflegedienste. Wir hätten es uns beim
aktuellen Fachkräftebedarf nicht leisten können, diesen Zugang auch
nur ein Jahr lang zu versperren.“

Bayern übernimmt damit eine Forderung des bpa, die als erstes in
Hessen mit Unterstützung des seinerzeitigen Sozialministers umgesetzt
wurde und der zwischenzeitlich weitere Bundesländer gefolgt sind.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
1.300 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die
Investitionen in die pflegerische Infrastruktur liegen bei etwa 26,6
Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 089/890 44 83 20, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

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