Luftverkehrswirtschaft gegen Kerosinsteuer

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Die Luftverkehrswirtschaft lehnt eine Kerosinsteuer
ab.

Eine Steuer auf Flugzeug-Kraftstoffe sei „international nicht
durchsetzbar“, sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des
Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, am Mittwoch im
ARD-Mittagsmagazin.

Klimaschutzorganisationen fordern die Abgabe seit Jahren und
erneuern ihre Kritik an billigen Flugtickets anlässlich des
Weltklimagipfels. „Nationale Maßnahmen für den internationalen
Luftverkehr bringen gar nichts“, erklärte von Randow. Die Steuer
würde „nicht zu einer CO2-Reduktion führen, sondern zu einer
Verschiebung“. Andere Fluggesellschaften würden dann die Strecken
fliegen.

Auch eine Kerosinsteuer speziell für Inlandsflüge, die es in den
Niederlanden oder Norwegen bereits gibt, wies von Randow zurück: Ab
2020 trete bereits eine CO2-Abgabe als Alternative in Kraft. „Das
gibt es für keinen anderen Sektor“, so von Randow.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
ARD-Mittagsmagazin
Tel.: 030 – 97993 – 55504
mima@rbb-online.de
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