Meinung bilden, Position beziehen, Gesellschaft gestalten – Symposion „Mitgestalten“ für Engagierte und Interessierte – Input von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Harald Welzer, Frank Richter (FOTO)

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Mit „Selbst denken“ liefert Harald Welzer in seinem gleichnamigen
Buch eine Anleitung zum Widerstand. Das Odenwald-Institut der Karl
Kübel Stiftung für Kind und Familie hat ihn eingeladen, darüber
persönlich zu sprechen beim Symposion „Mitgestalten – Kommunikation,
Werte und Verantwortung in herausfordernder Zeit“ am 27. und 28.
November 2018 in Weinheim an der Bergstraße. Es geht um Verstehen,
Meinung bilden, Position beziehen, Mitdiskutieren und um Handlungs-
und Gestaltungsmöglichkeiten für jeden einzelnen von uns. Input kommt
von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Harald Welzer, Frank Richter
und weiteren.

Alle sind eingeladen, die beruflich und privat Beziehungen und
Gesellschaft (mit-)gestalten, sich aktiv einbringen, sich mit dem
Thema auseinandersetzen oder sich annähern, kurz: Menschen, die in
einer lebendigen Demokratie etwas bewegen wollen.

„Alle Menschen wollen mit ihren Sorgen und Ängsten gesehen und
ernst genommen werden. Chemnitz ist ein Beispiel mehr, das uns
auffordert, hinzuschauen, wach zu rütteln und einzutreten für
Überzeugungen, für demokratische Strukturen und einen guten Umgang
miteinander,“ sind die Institutsleitenden Dr. Sigrid Goder-Fahlbusch
und Peter Jakobs überzeugt. Ziel des Symposions ist es, durch
fundierten Input und vertiefende Praxis-Workshops Interessierte zur
Meinungsbildung und zum Mitdiskutieren anzuregen, die Freude an der
Gestaltbarkeit zu wecken und Handwerkszeug für aktives Mitwirken
mitzugeben.

Als Experten und Expertinnen wirken mit: die ehemalige
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit dem
Thema „Haltung ist Stärke“, der Psychiater, Psychoanalytiker und
Autor Dr. Hans-Joachim Maaz zu „Das falsche Leben – Angepasstheit,
Überkorrektheit und Überkonformität“, die Erziehungswissenschaftlerin
Prof. Dr. Heike Radvan mit „Wie ist ein demokratisches Miteinander im
Angesicht von Rechtspopulismus, Hass und Gewalt möglich?“ und der
Verfasser der Pegida-Streitschrift und ehemalige Direktor der
sächsischen Landeszentrale für politische Bildung Frank Richter mit
„Kommunikation kann scheitern, Nicht-Kommunikation wird scheitern“.
Die „baden-württembergische Glücksministerin“ Gina Schöler hält einen
interaktiven Impulsvortrag und der Soziologe, Sozialpsychologe und
Direktor der Stiftung Futurzwei. Stiftung Zukunftsfähigkeit Prof. Dr.
Harald Welzer fordert auf zum „Selbst denken“. Die Workshops mit
erfahrenen Seminarleitenden des Odenwald-Instituts bieten eine
Übungsplattform für alle Teilnehmenden.

In welcher Gesellschaft wir leben, geht uns alle an. „Ob in
Vereinen, Politik, in der Schule, der Zivilgesellschaft oder am
Arbeitsplatz: Es geht darum, unterschiedliche Standpunkte
wertschätzend anzuhören, Positionen abzuwägen, leidenschaftlich zu
diskutieren, um Positionen zu ringen – mit sich selbst und mit
anderen – Position zu beziehen und dann authentisch und
verantwortlich zu handeln und Beziehungen sowie Gesellschaft
mitzugestalten“, sagen die Verantwortlichen. Sie wollen damit zu
einer lebendigen Gesellschaft beitragen. Es ist das zweite Symposion
in Kooperation mit der Stadt Weinheim an der Bergstraße und dem Beltz
Verlag zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Studierende
erhalten vergünstigte Konditionen.

Programm, Workshopthemen und alle Infos sind erhältlich unter
Telefon 06207 605-0, info@odenwaldinstitut.de sowie direkt abrufbar
unter www.odenwaldinstitut.de/symposion.

Über das Odenwald-Institut (OI):

Das Odenwald-Institut feiert 2018 40-jähriges Bestehen. Als Teil
der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie bietet das
Bildungsinstitut seit 1978 werteorientierte Seminare, Aus- und
Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte, Paare, Familien, Kinder
und Jugendliche sowie Fachtagungen. Unternehmen und Organisationen
erhalten maßgeschneiderte Konzepte und individuelle
Prozessbegleitung. Die Programme für Familie sowie für Kompetenz und
Persönlichkeit erscheinen jährlich im September. Seit 2015 leistet
das Bildungsinstitut mit Projekten für geflüchtete Jugendliche und
seit 2016 für Flüchtlingsfamilien einen Beitrag zur Integration von
Menschen aus Krisengebieten.

Das Odenwald-Institut ist gemeinnützig, zertifiziert von
Weiterbildung Hessen und Kooperationspartner des Landes Hessen beim
Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) sowie in der Jugendbildung des
Kreises Bergstraße. Viele Angebote sind von Verbänden zertifiziert,
als Bildungsurlaub anerkannt sowie als berufliche Bildung wie im
Programm „Fachkurse“ des Landes Baden-Württemberg förderfähig. 2018
erhielt das Institut eine Anerkennung des hessischen Ministeriums für
Wissenschaft und Kunst als „Ort des Respekts“.

Pressekontakt:
Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Marion Mirswa
Tel. 06207 605-117
E-Mail m.mirswa@odenwaldinstitut.de

Tromm 25 . 69483 Wald-Michelbach

Original-Content von: Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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