Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienste/NSU Einstiger Verfassungsschutz-V-Mann „Corelli“ starb tatsächlich an Diabetes

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Der ehemalige V-Mann des Bundesamtes für
Verfassungsschutz, Thomas R. mit dem Aliasnamen „Corelli“, ist Anfang
April 2014 offenbar tatsächlich an einer bis dahin unerkannten
Diabetes gestorben. Das ist nach einem Bericht der in Halle
erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe) das
Ergebnis der Recherchen des vom Parlamentarischen Kontrollgremium
(PKGr) eingesetzten Sonderermittlers Jerzy Montag (Grüne). Nach
Angaben des Blattes, das sich auf führende Parlamentskreise beruft,
hat der ehemalige Bundestagsabgeordnete keinerlei Belege für
Fremdeinwirkung oder einen sonst wie unnatürlichen Tod feststellen
können. Überhaupt hätten seine Untersuchungen nichts Spektakuläres
erbracht. „Corelli“, der aus Halle stammte und jahrelang als V-Mann
in der rechtsextremistischen Szene aktiv war, hatte einen Bezug zum
Nationalsozialistischen Untergrund und hätte dazu eigentlich noch
einmal gehört werden sollen, wurde dann aber plötzlich im Alter von
nur 39 Jahren tot aufgefunden. Dies löste Spekulationen aus. Um Licht
ins Dunkel zu bringen oder den Spekulationen die Spitze zu nehmen,
setzte das PKGr schließlich Montag ein. Dessen Recherchen sind
bereits seit einiger Zeit abgeschlossen. Er ist jetzt dabei, seinen
Bericht zu schreiben. Dieser soll im Mai veröffentlicht werden.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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