Mitteldeutsche Zeitung: Mordfall in Dessau Ermittlungen im Fall Yangjie Li bleiben in der Hand der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau

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Im Fall der getöteten Chinesischen Studentin Yangjie
Li bleibt die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau Herrin des
Ermittlungsverfahrens – obwohl es Berührungspunkte zwischen den
beiden Tatverdächtigen und der Dessauer Polizei gibt. „Es gibt keinen
Anlass zu glauben, dass das Verfahren nicht sauber zu Ende geführt
werden wird“, sagte Ministeriumssprecher Detlef Thiel am
Donnerstagmittag. Am Vortag hatte das Ministerium die
Ermittlungsarbeit von der Polizeidirektion Ost an die Direktion Süd
in Halle abkommandiert.

Der Stiefvater des Hauptverdächtigen ist Leiter des Dessauer
Polizeireviers, seine Mutter arbeitet bei der Landespolizei
Sachsen-Anhalt. Die Staatsanwaltschaft hat keine Befürchtungen, dass
die beiden Polizisten die Ermittlungen beeinflusst haben könnten,
weshalb auch kein Verfahren gegen sie eingeleitet wurde. „Es besteht
nicht der leiseste Hauch eines Anfangsverdachts“, sagte Steffi
Müller-Mezger von der Staatsanwaltschaft.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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