Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Verletzte nach Chemie-Großbrand in Bitterfeld-Wolfen. Was lagerte in Halle?

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Der Großbrand im Bitterfeld-Wolfener Chemiepark hat
offenbar größere Auswirkungen als bislang bekannt. Wie die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe) berichtet, sind
bei dem Feuer auf dem Betriebsgelände einer Entsorgungsfirma Anfang
August zehn Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Sie klagen über
Hautreizungen und Ausschläge. Ursache hierfür soll unter anderem
Löschwasser sein, das mit bislang nicht bekannten Stoffen in der
abgebrannten Lagerhalle in Kontakt kam.

Mittlerweile liegen bei den Behörden Stofflisten von den
Materialien vor, die gelagert wurden. Auf Anfrage der Zeitung wollte
das zuständige Landesverwaltungsamt allerdings dazu keine konkrete
Auskunft geben. Die Behörde räumte aber ein, dass während des Brandes
„gefährliche und nicht gefährliche Abfälle“ am Standort lagerten.

Das Feuer hatte eine 4 000 Quadratmeter große Halle zerstört.
Mehr als 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Bisher war im Nachgang
lediglich von einem verletzten THW-Mann die Rede. Der Helfer erlitt
Atemnot und Augenbeschwerden bei Aufräumarbeiten an einem Fass.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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