Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Straßenverkehr Zahl der Marderschäden wird weiter steigen

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Halle. Autofahrer in Sachsen-Anhalt müssen in diesem
Jahr erneut mit teuren Schäden an Kabeln und Leitungen ihrer
Fahrzeuge rechnen. Das erfuhr die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). Nach einer aktuellen
Statistik der Allianz hat die Zahl der Marderattacken an Autos
hierzulande stark zugenommen. Wurden im Jahr 2016 noch 1 041 Schäden
gemeldet, waren es 2018 bereits 1 206 – eine Zunahme von 16 Prozent.
Damit liegt der Anstieg in Sachsen-Anhalt deutlich über dem
Bundesschnitt. Deutschlandweit stieg die Zahl um zehn Prozent. Der
Gesamtverband Deutscher Versicherer (GDV) bestätigt diesen Trend.
Nach der letzten Statistik aus dem Jahr 2017 wurden in Deutschland
insgesamt 214 000 Fälle gemeldet, ein Anstieg um vier Prozent im
Vergleich zum Vorjahr. Marderbisse seien der vierthäufigste Schaden
bei Kaskoversicherungen. 200 Millionen Euro wurden an Autofahrer
ausgezahlt. Die Reparaturen können mitunter teuer werden: So belief
sich im Vorjahr der höchste Schaden auf 20 000 Euro. Dabei war laut
Allianz ein SUV betroffen. Steigende Kosten bestätigen auch die
Öffentlichen Versicherungen in Sachsen-Anhalt (ÖSA). Die
durchschnittliche Schadenshöhe bei Marderbissen sei von 243 Euro
(2017) auf 293 Euro (2018) angewachsen. Damit sind die
Reparaturkosten innerhalb eines Jahres um ein Fünftel gestiegen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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