Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Tourismus: Tote Wälder im Harz schrecken Gäste

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Halle – Die sich ausbreitenden Waldschäden im Harz
bereiten der Tourismuswirtschaft Sorgen. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). „Viele
Besucher reagieren mit Unverständnis und Bestürzung auf das, was sie
sehen“, sagt Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer
Tourismusverbandes. Vor allem das großflächige Baumsterben durch den
Borkenkäfer im Nationalpark Harz „verstöre einige Gäste regelrecht“.
Das „Waldbild“ sieht dort aktuell so aus: An vielen Hängen stehen
nur noch brauen Fichten. Einige Bäume sind bereits komplett kahl und
werden beim nächsten Sturm wahrscheinlich umknicken.

Vor allem der beliebte Urlauberort Schierke sieht sein
Tourismusgeschäft bedroht. „Wir haben hier viele Stammgäste, die
unsere Region nicht mehr wiedererkennen“, klagt Ortsbürgermeisterin
Christiane Hopstock. Sie fürchtet, dass „einige künftig nicht mehr
wiederkehren“. „Ein Gast meinte, so sieht es wohl nach einem
Atomunfall aus“, berichtet Hotelier Jens Weidlich vom
Brockenstübchen. Stürme, Dürre und Borkenkäfer haben in den
vergangenen 18 Monaten vor allem die Fichtenwälder im Harz stark
beeinträchtigt.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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