neues deutschland: Klaus Ernst (LINKE) warnt vor steigender Arbeitslosigkeit durch Digitalisierung der Industrie

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Der Linke-Politiker Klaus Ernst hat davor gewarnt,
dass im Zuge der Digitalisierung der Industrie einfache Tätigkeiten
durch Maschinen ersetzt werden könnten. „Hier ist die Bundesregierung
bereits vom ersten Tag an gefordert, für flankierende Maßnahmen zu
sorgen, die einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit
verhindern“, erklärte der Bundestagsabgeordnete gegenüber der
Tageszeitung „neues deutschland“ (Mittwochausgabe). Voraussetzung
dafür sei, dass die Regierung diese Gefahr überhaupt benenne und ihr
begegne. Dies sei bei der von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel am
Dienstag auf der Hannover Messe vorgestellten Plattform Industrie 4.0
„leider völlig unterbelichtet“. Aus Sicht des Linkspolitikers drängt
die Frage der Umverteilung von Arbeitszeit und die Verkürzung der
individuellen Arbeitszeit auf die politische Agenda. Laut Ernst ist
durch die Digitalisierung der Industrie eine größere Polarisierung am
Arbeitsmarkt zwischen Beschäftigten mit hohem Qualifikationsprofil
und anderen zu erwarten. Auch hier seien „präventive Strategien
vonnöten wie eine forcierte Weiterbildung und frühzeitige
Anpassungsqualifizierung in den Betrieben – mit staatlicher
Flankierung.“

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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