neues deutschland: Linkspartei will Grundstücksvergabe an Genossenschaften in Berlin verbessern

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Angesichts der Kritik von Berliner Genossenschaften
am rot-rot-grünen Senatskurs zum Mietendeckel will die Linksfraktion
die Vergabe von landeseigenen Grundstücken neu regeln. »Wir wollen
den Boden zu attraktiven Konditionen zur Verfügung stellen, wenn
darauf Wohnungen zu leistbaren Mieten neu gebaut werden«, erklärte
der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Berliner
Abgeordnetenhaus, Steffen Zillich, der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe). Deshalb wolle man
die Regeln der landeseigenen Grundstücksvergabe ändern. »Die Frage
ist: Wie gelingt es, Grundstücke gerade für gemeinwohlorientierte
Bauherren zur Verfügung zu stellen?«, so Zillich.

Aus Sicht der Linksfraktion muss Rot-Rot-Grün dieses Vorhaben mit
der Genossenschaftsförderung verknüpfen. Die Genossenschaften, die
weit mehr als 100.000 Wohnungen bewirtschaften, sind derzeit sehr
unzufrieden mit der Senatspolitik. Die Kritik äußerte sich zuletzt in
ganzseitigen Zeitungsanzeigen, in denen ein Stopp des Mietendeckels
gefordert wurde.

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neues deutschland
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