NOZ: Gespräch mit Lencke Steiner, Spitzenkandidatin der FDP bei der Bremen-Wahl

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Bremer FDP-Spitzenkandidatin nennt AfD-Streit
„Warnsignal“ für Wähler

Steiner: Wer diese Ideologen wählt, vergeudet seine Stimme –
„Henkel-Rücktritt zeigt völlige Zerrissenheit“

Osnabrück. Die Spitzenkandidatin der FDP bei der Bremen-Wahl,
Lencke Steiner, sieht „Auflösungserscheinungen“ bei der AfD und hat
den Rücktritt von Vorstandsmitglied Hans-Olaf Henkel als „Warnsignal“
bezeichnet. „Das ist ein klares Signal für die völlige
Zerstrittenheit dieser Partei“, sagte Steiner der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“ (Montag). Sie hoffe, dass deren Wähler aufwachten und
endlich merkten, dass „sie ihre Stimme vergeuden, wenn sie diese
Ideologen“ unterstützen.

„Die Zeiten, dass die AfD die Partei der Euro-Kritiker ist, sind
vorbei“, sagte die parteilose Politikerin. In der AfD gebe es einen
Besorgnis erregenden Rechtsruck, dem die Parteiführung machtlos
gegenüberstehe. „Die Vorbehalte der AfD gegen Zuwanderer kann unsere
Gesellschaft nicht brauchen“, betonte die Spitzenkandidatin bei der
Bremer Wahl am 10.Mai. Sie distanziere sich in aller Deutlichkeit von
der AfD, betonte Steiner auf die Frage, ob die FDP vom
Richtungsstreit der AfD profitieren könne. Die FDP und ihr Bekenntnis
für eine offene Gesellschaft und für Zuwanderung sieht Steiner „ganz
klar im Aufwärtstrend“. Dies werde durch die jüngste Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts INSA belegt, wonach die Liberalen mit
sechs Prozent ganz klar im Aufwärtstrend seien und vor der AfD lägen.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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