NOZ: Polizeigewerkschaft: Für Einsätze rund um Fußball-Stadien jetzt bundeseinheitliche Lösung

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Polizeigewerkschaft: Für Einsätze rund um
Fußball-Stadien jetzt bundeseinheitliche Lösung

Vorsitzender Wendt begrüßt Kostenübernahme durch Deutsche
Fußball-Liga und Werder Bremen

Osnabrück. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat begrüßt,
dass die Deutsche Fußball-Liga (DFL) Gebühren für Polizeieinsätze bei
Heimspielen von Werder Bremen bezahlt und den Verein daran anteilig
beteiligt. „Es wird höchste Zeit, dass dieser Streit endlich beendet
und nun eine bundeseinheitliche Lösung gefunden wird“, sagte
Gewerkschaftschef Rainer Wendt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dabei
darf laut Wendt die Fußballleidenschaft einzelner Minister nicht der
Maßstab der politischen Entscheidung sein. Es sei gut, dass bei der
DFL „langsam Einsicht einkehrt“ und diese erstmals Überstunden von
Polizistinnen und Polizisten finanzieren will. „Das ist auch dringend
nötig, denn die Kräfte leisten gerade bei gefährlichen Spielen einen
riskanten und aufreibenden Dienst“, hob Wendt hervor. Allein im Jahr
2018 habe die Bremer Polizei 337.000 Überstunden geleistet.

Auslöser der juristischen Auseinandersetzung war ein
Gebührenbescheid des Landes Bremen für einen umfangreichen
Polizeieinsatz im Jahr 2015. Im März 2019 entschied das
Bundesverwaltungsgericht, dass eine Beteiligung der Vereine bei
Hochrisikospielen grundsätzlich rechtens ist. Im Fall Werder Bremen
überweist die Deutsche Fußball-Liga 1,17 Millionen Euro ans
Bundesland Bremen. Die Hälfte muss der Verein erstatten.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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