Nur Qualität schafft Perspektiven

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inigen Branchen werden Jugendliche mehr ausgenutzt als ausgebildet. Die an sich erfreuliche Tatsache, dass die Mehrheit der Auszubildenden mit ihrer Situation in den Betrieben zufrieden ist, darf nicht über die vielen Mängel hinwegtäuschen“, so Agnes Alpers, Sprecherin für berufliche Aus- und Weiterbildung der Fraktion DIE LINKE, zum heute vorgestellten Ausbildungsreport der DGB-Jugend. Alpers weiter:

„Bundesregierung und Betriebe dürfen sich nicht auf dem Status Quo ausruhen. Im letzten Jahr haben 320.000 Jugendliche keinen Ausbildungsplatz erhalten, und 1,5 Millionen Jugendliche zwischen 20 und 29 Jahren sind ohne Berufsabschluss. Die müssen wir reinholen. Sind die jungen Menschen dann in Ausbildung, darf es nicht sein, dass sie schlecht angeleitet werden, immer wieder viele Überstunden leisten müssen und vor der Belegschaft zusammengestaucht werden. Eine Ausbildung ist kein billiges Arbeitsverhältnis, sondern ein Lernverhältnis, in dem Fehler gemacht werden dürfen.

Insbesondere bei jungen Frauen haben sich die Qualität der Ausbildung und die Vergütung nicht wesentlich verbessert. Nach der Ausbildung landen immer mehr junge Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder steuern durch fehlende Übernahmeaussichten in eine unsichere Zukunft.

DIE LINKE steht für das Dreiergespann: Alle in Ausbildung einbinden, qualitativ hochwertig ausbilden und qualifiziert übernehmen. Das schafft Perspektiven. Und zwar für alle.“

F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
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