Otte: Enge transatlantische Abstimmung nach Rücktritt von Mattis noch wichtiger

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Europa muss außenpolitisch und militärisch
handlungsfähiger werden

Medienberichten zufolge plant der US-Präsident Donald Trump eine
Reduzierung der amerikanischen Truppen in Afghanistan. Dazu erklärt
der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag, Henning Otte:

„Der angekündigte Rücktritt von US-Verteidigungsminister James
Mattis und die Berichte über einen geplanten Teilrückzug der
US-Truppen aus Afghanistan sind unerwartete und überraschende
Wendungen, die uns Sorge bereiten. Das Vorgehen von Präsident Trump
unterstreicht, dass eine enge transatlantische Abstimmung jetzt noch
wichtiger ist – und dass Europa selbst außenpolitisch und militärisch
handlungsfähiger werden muss.

Unser Engagement in Afghanistan erfolgt in enger und
kontinuierlicher Abstimmung mit NATO-Partnern und der Regierung in
Kabul. Ein voreiliger Abzug aus Afghanistan würde die Sicherheit des
Landes erheblich gefährden. Ebenso würde das bereits Erreichte mehr
als in Frage gestellt werden. Die Beteiligung der Bundeswehr in
Afghanistan im nächsten Jahr könnten wir nur dann anpassen, wenn eine
militärische und politische Neubewertung das erlaubt.“

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