Politik/Sachsen-Anhalt Machtwort des Ministerpräsidenten – “Ohne Wenn und Aber: Hakenkreuze und CDU geht gar nicht”

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Im Fall des unter Rechtsextremismus-Verdacht stehenden
CDU-Kreispolitikers Robert Möritz aus Bitterfeld hat sich jetzt erstmals
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) geäußert. “Ohne Wenn und Aber:
Hakenkreuze und CDU geht gar nicht”, sagte er der MZ am Dienstag. Zu konkreten
Folgen für Möritz wollte er sich nicht äußern. Darüber müssten nun die
Parteigremien beraten. Am Donnerstag will der CDU-Landesvorstand mit den
Kreisvorsitzenden in Magdeburg zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Bislang
war der Fall Möritz lediglich vom CDU-Kreisvorstand Anhalt-Bitterfeld beraten
worden. Dieser kam am vergangenen Freitag zum Schluss, dass der 29-Jährige nicht
aus der Partei ausgeschlossen wird und auch seinen Platz im Kreisvorstand nicht
räumen muss. Beide Beschlüsse fielen einstimmig. Aus den Reihen der Landes-CDU
gab es bislang keine offene Kritik an dieser Entscheidung.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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