Pressestimme zu Trumps Drohung gegen die WHO

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Die Frankfurter Rundschau kommentiert Trumps Drohungen gegen die Weltgesundheitsorganisation:

Donald Trump hat einen neuen Feind. Diesmal blafft er die WHO an. Ja und? Blafft der US-Präsident nicht täglich jemanden an? Muss man das noch kommentieren? Ja, denn in Wahrheit steckt dahinter eine gefestigte Ideologie, die man nicht vor lauter Unsinn übersehen sollte. Die WHO basiert auf der Idee, dass eine internationale Organisation dem Recht auf Gesundheit ohne Rücksicht auf nationale Egoismen Geltung zu verschaffen sucht. Das findet zwar nur noch begrenzt statt, private Geldgeber haben leider stark an Einfluss gewonnen, was Trump eigentlich gefallen müsste. Aber dem US-Präsidenten geht es hier wirklich ums Prinzip: Zu sehr riecht ihm das Ganze immer noch nach internationaler Solidarität. Sie ist es, die er eigentlich bekämpft, und zwar aus Überzeugung. Genau das macht es so gefährlich.

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