Renovabis richtet Solidaritätsadresse an das armenische Volk

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Zum Gedenken an den Völkermord an den
Armeniern vor hundert Jahren im damaligen Osmanischen Reich hat das
katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis eine Solidaritätsadresse an
den Obersten Patriarchen und Katholikos aller Armenier, Karekin II.,
und den Ordinarius für die katholischen Armenier in Osteuropa,
Erzbischof Raphael Minassian, gerichtet.

Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Stefan Dartmann SJ hat – wie
die Päpste Johannes Paul II. und Franziskus – das Erinnern an den
„ersten Genozid des 20. Jahrhunderts“ als wichtige Aufgabe betont.

Dartmann schreibt weiter: „Wir wissen uns dabei verbunden mit
allen Angehörigen des armenischen Volkes im Mutterland und in der
Diaspora. Unsere Brüder und Schwestern sollen wissen, dass wir Anteil
nehmen an dem –Metz Yeghern–, dem –großen Übel–, das damals über Ihr
Volk hereingebrochen ist, und an dem Schmerz, den die Armenier immer
dann empfunden haben, wenn versucht wurde, dieses Unrecht zu leugnen
oder zu verdrängen.“

Dartmann hebt ebenso hervor, dass eine Mitschuld an diesem
furchtbaren Geschehen auch die damalige deutsche Staatsführung
treffe, die – trotz ausreichenden Wissens um die Gräueltaten –
diesen nicht entgegen getreten sei.

Das Beispiel des christlichen Armenien bezeugt für Dartmann, „dass
der christliche Glaube ein Licht der Hoffnung in jede noch so
aussichtslose menschliche Situation trägt“. Der Renovabis-Chef
empfindet tiefe Anerkennung und Dankbarkeit für das beeindruckende
Zeugnis der armenischen Kirche. In der Unterstützung wichtiger
Initiativen und Projekte habe auch Renovabis – und mit dem Hilfswerk
die katholische Kirche in Deutschland – Anteil an diesem Austausch
der Gaben.

Diese Solidaritätsbotschaft macht Renovabis im Vorfeld des
Gedenkens an den Genozid, dessen Jahrtag der 24. April ist, publik.

Unter www.renovabis.de finden Sie den vollständigen Text der
Solidaritätsadresse.

Pressekontakt:
Renovabis-Geschäftsstelle
Abteilung Kommunikation und Kooperation,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Renovabis, Domberg 27, 85354 Freising
Tel: 0 81 61 / 53 09 -14, -17, -35
Fax: 0 81 61 / 53 09 -44
E-Mail: presse@renovabis.de
Internet: www.renovabis.de

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