Rheinische Post: Anzeichen für neuen Dürresommer machen Bauern nervös

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Die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor
einem weiteren Dürresommer sorgen nach den Worten von
Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied unter den Landwirten für
Nervosität. „In einigen Regionen ist es sehr trocken. Entscheidend
ist, dass die für die nächsten Tage angekündigten Niederschläge auch
fallen. In den von der Trockenheit betroffenen Gebieten hat der
Winterregen nicht ausgereicht, um die Bodenvorräte wieder
aufzufüllen. Daher gibt es eine gewisse Nervosität“, sagte Rukwied
der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Der Verbandschef
betonte, dass sich die Bauern seit geraumer Zeit auf den Klimawandel
eingestellt hätten. „Wir haben uns in einer eigenen Klimastrategie
selbst Emissionsreduktionsziele gesetzt.“ Man setze auch auf
wassersparende Anbauverfahren oder auf Fruchtfolgen und
Zwischenfrüchte. „Benötigt werden aber auch neue Züchtungsmethoden,
um trockenheits- und hitzetolerante Pflanzensorten zügiger zu
erhalten.“ Jetzt hoffe er jedoch auf baldige Niederschläge und das
Eintreten der alten Bauernregel: „Ist der Mai kühl und nass, füllt–s
dem Bauern Scheun– und Fass.“

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