Rheinische Post: Geplante Anhebung der Pendlerpauschale auf 35 Cent für Inflationsausgleich zu gering

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Die für 2021 geplante Anhebung der Pendlerpauschale von 30
auf 35 Cent pro Kilometer reicht nicht aus, um die Inflationsverluste von
Fernpendlern seit der letzten Erhöhung der Pauschale im Jahr 2004 auszugleichen.
Das geht aus Berechnungen der FDP-Bundestagsfraktion auf der Grundlage von Daten
des Statistischen Bundesamts hervor, die der Düsseldorfer “Rheinischen Post”
(Freitag) vorliegen. Demnach müsste die Pendlerpauschale nicht auf 35, sondern
auf 37 Cent angehoben werden. “Die seit Jahren unveränderte Pendlerpauschale
bildet angesichts ständig steigender Kosten schon lange nicht mehr die
tatsächlichen Belastungen der Bürger ab, die täglich zwischen Wohnung und Arbeit
hin und her pendeln müssen”, sagte der FDP-Politiker Markus Herbrand. Nach
Angaben des Bundesfinanzministeriums würde die Anhebung der Pendlerpauschale von
30 auf 37 Cent den Fiskus jährlich knapp 1,8 Milliarden Euro kosten, wie aus der
Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage Herbrands hervorgeht. Von
der Erhöhung auf 37 Cent würden demnach 730.000 Bürger zusätzlich profitieren.
In der Antwort auf eine frühere Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hatte das
Ministerium die Kosten der Anhebung der Pendlerpauschale auf 35 Cent bereits im
Jahr 2020, ein Jahr früher als geplant, mit 1,2 Milliarden Euro beziffert.

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