Rheinische Post: Künftige Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates gegen Frauenquote

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Die designierte Präsidentin des
CDU-Wirtschaftsrates, Astrid Hamker, hat sich gegen eine Frauenquote
in Unternehmen ausgesprochen. “Diversität ist nicht nur eine
Geschlechterfrage, sondern auch, ob ich eine gute Mischung von
Temperament, Talent und Kompetenz der Mitarbeiter habe”, sagte Hamker
der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Dienstag). Für sie stehe der
Leistungsgedanke an erster Stelle. Sie selbst habe einen hohen Preis
für ihre Karriere bezahlt, erklärte die Multi-Aufsichtsrätin (unter
anderem Draeger-Werke, der Dorma-Gruppe und der NordLB). Seit 2018
lebt sie von ihrem Mann – gütlich – getrennt, die Interessen seien zu
weit auseinander gegangen. Politisch liege sie mit dem bei der
CDU-Vorstandswahl im Dezember unterlegenen Friedrich Merz auf einer
Wellenlinie. Es beunruhige sie, dass es in Deutschland zu viel
Bürokratie und zu wenig Fachkräfte gebe. Dass sie als erste Frau an
die Spitze des CDU-Wirtschaftsrates komme, beschreibt sie so: “Sie
müssen für das Ehrenamt brennen. Das ist Lebenszeit. Andere spielen
Golf oder Tennis.” Hamker soll am 4. Juni von der
Bundesdelegiertenkonferenz des Wirtschaftsrates gewählt werden.

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