Rheinische Post: Kutschaty: Merz muss Obdachlosem Finderlohn zahlen

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Der SPD-Fraktionsvorsitzende im
nordrhein-westfälischen Landtag, Thomas Kutschaty, hat den Kandidaten
für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, dazu aufgefordert, einem
Obdachlosen wegen eines Vorfalls im Jahr 2004 Finderlohn zu zahlen.
„Friedrich Merz schuldet dem ehrlichen Finder nach Paragraph 971 BGB
Finderlohn“, sagte Kutschaty der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Dienstag). „Hier sprechen wir vielleicht über 20 bis 30 Euro.“ Dass
ein Millionär einem Obdachlosen so einen lächerlichen Betrag nicht
zahlt, sage viel über den Charakter dieses Mannes, fügte Kutschaty
hinzu. „Wollen wir einem Menschen, der den Ärmsten unserer
Gesellschaft 20 Euro schuldig bleibt, unser ganzes Land
anvertrauen?“, fragte der SPD-Politiker. 2004 hatte ein Obdachloser
in Berlin ein von Merz verlorenes Notebook gefunden und an ihn zurück
gegeben. Merz hatte sich dafür mit einer Ausgabe seines Buchs „Nur
wer sich ändert, wird bestehen. Vom Ende der Wohlstandsillusion –
Kursbestimmung für unsere Zukunft“ bedankt.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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