Rheinische Post: Siemens-Chef Joe Kaeser mahnt China wegen Hongkong

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Siemens-Chef Joe Kaeser hat China gemahnt, die Lage in
Hongkong nicht eskalieren zu lassen: “In unseren Gesprächen haben wir deutlich
gemacht, dass es wichtig ist, eine friedliche Lösung zu finden und die
Volksrepublik zu seiner Verpflichtung stehen muss: ,zwei Systeme, ein Land–.
Menschen dürfen nicht ausgegrenzt oder verfolgt werden, weil sie ihre Meinung
friedlich kund tun”,sagte Kaeser der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Samstag).
Kaeser versicherte, dass Siemens keine uigurischen Zwangsarbeiter einsetze:
“Siemens hat in der Uiguren-Region Xinjiang kein Werk, wir haben dort nur ein
eher kleines Büro mit ein paar wenigen Mitarbeitern. Aber ich will auch klar
sagen: Wir würden niemals Zwangsarbeiter beschäftigen, und niemals mit
Internierungslagern kooperieren. Es gibt Dinge, die macht man nicht.” China wird
die USA nach Kaesers Einschätzung in absehbarer Zeit als führende
Wirtschaftsmacht ablösen. Der derzeitige Handelskrieg zwischen den beiden
Mächten sei dafür nicht die Ursache, aber ein Symptom.

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