Rheinische Post: SPD verlangt personelle Konsequenzen nach Benutzung von „Böhnhardt“ als Tarnnamen

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Die SPD hat personelle Konsequenzen aus dem
rechtsextremistischen Vorgang in der sächsischen Polizei gefordert.
„Ich erwarte, dass diese Männer aus dem Polizeidienst entlassen
werden“, sagte SPD-Innenexperte Burkhard Lischka der Düsseldorfer
„Rheinischen Post“ (Samstag). Dass zwei sächsische SEK-Beamten den
Namen des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt als Tarnnamen für einen
Einsatz während des Erdogan-Besuches benutzten, sei an Zynismus
gegenüber den Opfern des NSU nicht zu überbieten, erklärte Lischka.
Die FDP sieht darüber hinaus grundsätzliche Anforderungen an die
Verantwortlichen in Sachsen. Der Vorgang werfe die Frage auf, „ob
hier grundsätzlich eine stärkere Sensibilisierung erforderlich ist“,
sagte FDP-Innenexpertin Linda Teuteberg der „Rheinischen Post“.

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