RTL/n-tv-Trendbarometer / Forsa-Aktuell: Politische Stimmung stabil – AfD in Sachsen am stärksten (27%), in Hamburg am schwächsten (7%)

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Politisches Klima in Deutschland unverändert

Die politische Stimmung in Deutschland bleibt in dieser Woche
nahezu unverändert. Im RTL/n-tv-Trendbarometer verliert die AfD
gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt, die kleinen
Splitterparteien kommen zusammen wieder auf 8 Prozent (plus ein
Prozentpunkt). Für CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und Linke bleiben die
Werte unverändert.

Wenn in dieser Woche Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit
folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 27 Prozent (Bundestagswahl
32,9%), SPD 15 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 22
Prozent (8,9%), Linke 7 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8
Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden
(5,2%). 21 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit
unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).

AfD im Osten stark, im Norden und NRW schwach

In welchen Bundesländern ist die AfD besonders stark und wo ist
sie besonders schwach? forsa hat die seit Juni 2019 erhobenen Daten
des RTL/n-tv-Trendbarometers (mit über 37.000 befragten
Wahlberechtigten) analysiert. Danach hat die AfD in vier ostdeutschen
Bundesländern ihre Hochburgen; dort würden jeweils mindestens ein
Fünftel derjenigen, die bei einer Bundestagswahl abstimmen wollen,
AfD wählen: In Sachsen 27 Prozent, in Thüringen 26 Prozent, in
Brandenburg 22 Prozent und in Sachsen-Anhalt 20 Prozent. Im Norden
und Westen der Republik schneidet die AfD mit jeweils weniger als 10
Prozent am schlechtesten ab: Hamburg 7 Prozent, Bremen 8 Prozent,
Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen jeweils 9
Prozent. Gegenüber der letzten Bundestagswahl ergeben sich in den
Ländern, wie im Bundesdurchschnitt, nur minimale Veränderungen.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL:
„Anders als nach der Europawahl, als sich das politische Klima in
Deutschland unter dem Eindruck des Ergebnisses deutlich veränderte,
haben die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg trotz der
intensiven medialen und politischen Diskussion über das Wahlergebnis
und dessen vermeintliche Folgen keine Umschwünge in der politischen
Stimmung bewirkt. Auch das Wählerpotential der AfD ist trotz
anderslautender Mutmaßungen im Vergleich zur Bundestagswahl von vor
zwei Jahren kaum größer geworden.“

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer
frei zur Veröffentlichung.

Die Daten zur Parteipräferenz wurden vom Markt- und
Meinungsforschungsinstitut forsa vom 16.9. – 20.9. 2019 im Auftrag
der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Pressekontakt:
Mediengruppe RTL Deutschland
Alessia Gerkens
alessia.gerkens@mediengruppe-rtl.de
Tel.: 0221 456-74103

forsa
Dr. Peter Matuschek
Tel.: 0151 15455037

Original-Content von: Mediengruppe RTL Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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