Saarbrücker Zeitung: Saar-Regierungschef Hans fordert Verjüngung in der CDU-Parteispitze

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Der saarländische Ministerpräsident
Tobias Hans (CDU) hat sich für eine Verjüngung der Parteispitze nach
dem Rückzug von Angela Merkel ausgesprochen. „Mindestens im Präsidium
sollten wir dafür sorgen, dass mehr junge Köpfe vorkommen“, sagte
Hans der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). Namentlich nannte
Hans den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und
Thüringens CDU-Landeschef Mike Mohring. Hans ergänzte, er halte es
zudem für wichtig, sichtbar Frauen in Führungspositionen der Partei
zu haben. „Reine Männerriegen, wie wir sie zum Beispiel an der Spitze
des Bundesinnenministeriums haben, sind einfach nicht mehr
zeitgemäß.“ In der Frage der Nachfolge Merkels sprach sich Hans
erneut für seine Amtsvorgängerin, die derzeitige
CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer aus. „Sie hat ein
Staatsamt verlassen, um der Partei zu helfen und schon wichtige
Beiträge zur inhaltlichen Erneuerung geleistet.“ Außerdem könne ein
guter Draht zur weiter amtierenden Kanzlerin Angela Merkel, wie ihn
Kramp-Karrenbauer habe, „wahrlich nicht schädlich sein“. Forderungen
nach einer Urwahl für den Parteivorsitz erteilte Hans eine Absage.
Die CDU sei mit dem Delegiertenprinzip gut gefahren. „Es muss aber
aufhören, dass wir Parteitage abhalten, wo alle Delegierten mit
geballter Faust in der Tasche sitzen. Wir müssen wieder kontroverser
und lebhafter diskutieren statt einfach nur abzunicken.“

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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