Benjamin Piel: Lokaljournalismus muss mit Dogmen brechen (FOTO)

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Lokaljournalismus wird 20- bis 30-Jährige nicht mehr erreichen,
wenn er so weitermacht wie bisher. Diese Mahnung spricht „Mindener
Tageblatt“-Chefredakteur Benjamin Piel im „medium magazin“ aus – und
beschreibt sechs Dinge, die Redaktionen jetzt verändern müssen. Piels
Beitrag ist Teil der Titelgeschichte, für die „medium magazin“ 30
Fragen journalistischer Nachwuchstalente der „Top 30 bis 30“ von
Experten beantworten liess.

Benjamin Piel plädiert unter anderem dafür, „mit althergebrachten
Relevanzdogmen zu brechen“. Lokale Journalisten sollten ohne Angst
vor Schleichwerbung über Geschäfte, Kneipen und Restaurants
schreiben, weil viele Jüngere sich für dieses Umfeld interessierten.
Auch sogenannte weiche Themen gehören für Piel vermehrt ins Lokale:
„Für viele der 20- bis 30-Jährigen ist aber Work-Life-Balance ein
großes Thema. Deshalb haben solche Themen wie auch
Familie/Beziehung/Kinder eine hohe Bedeutung, sind aber zu häufig
unter den Newsdesk gefallen.“

Piel gewann 2014 den Theodor-Wolff-Preis und war 2012 selbst unter
den Top 30 bis 30. In diesem Jahr übernahm er den Chefposten beim
„Mindener Tageblatt“. Im „medium magazin“ fordert er seine Zunft auch
auf, normale Menschen statt Honoratioren wie Bürgermeister ins
Zentrum der Berichterstattung zu stellen. Und schließlich brauche es
in allen Lokalredaktionen Mitarbeiter verschiedener – auch aus der
jungen Altersgruppe.

Der Beitrag von Benjamin Piel ist Teil des großen
Generationendialogs zum Titelthema „Was hat Zukunft“ in „medium
magazin“ 06/2018, Seiten 16 bis 23. Weitere Themen darin u.a.:
„Journalismus der Dinge“, Debatte um die Nationalitätennennung von
Tätern in Berichten, Blockchain-Modelle für Medien,
Change-Anforderungen an Journalisten, Wolf Schneiders neue
Sprachkritik, Special Umwelt & Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt
„Nature Writing“ sowie eine16-seitige Werkstatt „Erfolgreich gründen“
und die 24seitige Sonderedition „Journalistin 2018“ mit der neuen
WDR Chefredakteurin (TV) Ellen Ehni zu den #metoo-Vorwürfen im WDR
und zu ihren künftigen Prioritäten.

Die aktuelle Ausgabe von mediummagazin ist digital (per
Sofortdownload) und gedruckt verfügbar inklusive Vorschau aufs Heft:
https://www.mediummagazin.de/medium-magazin-062018/.

Pressekontakt:
Annette Milz, Chefredakteurin mediummagazin, 06995297944,
redaktion@mediummagazin.de

Original-Content von: Medienfachverlag Oberauer GmbH, übermittelt durch news aktuell

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