Scheinheilige Kampagne gegen zu Guttenberg

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Berlin (wnorg) – Politische Gegner führen derzeit eine durchsichtige Schmäh-Kampagne gegen den bisher in der Beliebtheit ungeschlagenen und von vielen politischen Kontrahenden beneideten Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg. Dabei übersehen die Wortführer der vermeintlichen Anständigkeitsdebatte die Realitäten beim Abfertigen der meisten Doktorarbeiten.

Von eintausend Doktoranden haben vielleicht einmal 20 oder 30 wirklich epochale eigene, neue wissenschaftliche Ansätze. Die anderen tragen halt mehr oder weniger wissenschaftlich zusammen, was ihnen so zu dem gestellten Thema über den Weg läuft. Zusammenfassende Schlussfolgerungen stammen dann in der Regel vom Doktoranden selbst. Zitiertes muss als Zitat kenntlich gemacht werden. Diesbezügliche Zitierungsfehler passieren in nahezu jeder Doktorarbeit und führen – falls sie überhaupt entdeckt werden- allenfalls zu Punktabzügen in der Bewertung und zu einem schärferen Nachragen in der mündlichen Prüfung.

Beim aktuellen Verteidigungsminister zu Guttenberg legen die politischen Gegner allerdings ganz andere Maßstäbe an und zwar aus durchsichtigem politischem Kalkül. Rücktrittsforderungen und Diffamierungen als Schwindler sind da noch die harmloseren Ausdrucksmittel einer maßlosen Kampagne zur Ruinierung des Ansehens des bisher beliebtesten und Politikers der Republik.

(von Gerd Domgiebel)

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