Heute präsentiert der Bund der Steuerzahler sein Schwarzbuch mit 100 Fällen öffentlicher Verschwendung. Was dabei selten zur Sprache kommt: die Sicht der Menschen, die in den Behörden arbeiten. Der Münchner Softwareanbieter Stackfield und der Behörden Spiegel haben sie gefragt. 1.875 Beschäftigte aus Rathäusern, Ministerien, Polizeibehörden und Hochschulen haben geantwortet, 41,8 Prozent davon aus der Sachbearbeitung.
Das Ergebnis zeichnet ein anderes Bild als das öffentliche Vorurteil: 83,6 Prozent geben eine hohe oder sehr hohe Motivation an, in ihrer Verwaltung etwas zu bewegen. Gleichzeitig sagen nur 1,9 Prozent, dass ihre Projekte in der Regel wie geplant laufen. Als stärkste Bremse nennen die Befragten Bürokratie und Genehmigungswege (61,5 Prozent), gefolgt von Personalmangel (41,8 Prozent) und fehlenden Finanzmitteln (39,8 Prozent).
„Im öffentlichen Dienst trifft eine enorm hohe Motivation auf sehr hohe strukturelle Hürden“, sagt Martin Opercan, CMO von Stackfield und Leiter der Studie. „Viele dieser Menschen sind Überzeugungstäter im besten Sinne. Sie wollen ihre Projekte auch gegen Widerstände zum Erfolg führen.“
Stackfield-Gründer und CEO Cristian Mudure will die Debatte um die Verwaltung um diese Perspektive ergänzen: „Berechtigte Kritik hat ihren Platz. Das Gleiche gilt aber auch für berechtigtes Lob.“
Stackfield entwickelt Projektmanagement-Software, die in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen im Einsatz ist.
Alle Studienergebnisse finden sich unter https://weissbuch-award.de/report/
Die vollständige Studie sowie Grafiken und Bildmaterial stehen unter www.stackfield.com/de/presscoverage bereit.
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Christian Bölling, Heldenmood, +49 151 2404 7900, christian@heldenmood.de
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