SoVD ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft “Orte der Demokratiegeschichte”

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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist der
Arbeitsgemeinschaft “Orte der Demokratiegeschichte” beigetreten.

“Wir begrüßen ausdrücklich das Ziel, identitätsstiftende
Erinnerungsarbeit zu fördern und damit einen aktiven Beitrag zum
Erhalt unserer Demokratie zu leisten”, sagte SoVD-Präsident Adolf
Bauer. Diesen Zielen fühle sich Deutschlands ursprünglicher
Sozialverband seit seiner Gründung verpflichtet. “Unser Standort, das
SoVD-Haus am Berliner Rolandufer, ist tatsächlich seit nahezu 100
Jahren ein Ort der Demokratie. Von hier gingen bereits zu Beginn der
Weimarer Republik entscheidende Impulse zur Verteidigung der Republik
und für einen modernen Sozialstaat aus”, betont Bauer.

Die Arbeitsgemeinschaft “Orte der Demokratiegeschichte” hat sich
2017 in Berlin gegründet. Sie vereint nahezu 50 Organisationen, die
einen weiten Themenbogen von der Französischen Revolution bis zur
Gegenwart repräsentieren. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die
Wahrnehmung der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte lokal,
regional und deutschlandweit zu fördern.

Im Bündnis mit weiteren Gleichgesinnten gründete Erich Kuttner am
23. Mai 1917 den republikanischen Reichsbund der Kriegsteilnehmer und
Kriegsbeschädigten. Vom Anfang bis zum Ende der Republik von Weimar
war die Organisation ein treuer Verfechter der Demokratie und zeigte
engen Schulterschluss mit den Kräften, die auf der Seite der Republik
standen. Vor dem Hintergrund der immer stärker aufkeimenden
politischen Auseinandersetzungen zeigte der Sozialverband Flagge.

Die historischen Erfahrungen seit 1917 – zwei Weltkriege,
Unterdrückung und die NS-Diktatur – haben gezeigt, dass soziale
Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden einander bedingen. Daher setzt
sich der Sozialverband SoVD seit 100 Jahren erfolgreich zugunsten
sozial Benachteiligter für diese Werte ein.

Politisch vertritt der SoVD die Interessen der gesetzlich
Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten sowie der
pflegebedürftigen und der behinderten Menschen.

Der SoVD unterhält in den Landesverbänden ein flächendeckendes
Netz von Sozialberatungszentren und -büros sowie von
Kreisgeschäftsstellen, die die Beratung der anspruchsberechtigten
Mitglieder in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten und die
Vertretung vor den Sozialgerichten durchführen. Die
Bundesrechtsabteilung nimmt die Interessen der Mitglieder vor dem
Bundessozialgericht wahr.

Die Webseite www.sovd.de/100/ informiert rund um die Geschichte
des SoVD.

Pressekontakt:
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Twitter: @sovd_bund

Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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