Sporthilfe-Empfang im Kanzleramt zu „Sprungbrett Zukunft“

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Merkel, van Almsick, de Maizière und Fitschen
starten neue Praktikantenbörse – Mehr als 140 Unternehmen
unterstützen Spitzensportler bei beruflicher Karriere

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute bei einem Empfang im
Kanzleramt den Erfolg der Initiative „Sprungbrett Zukunft“ der
Deutschen Sporthilfe gewürdigt und dabei die
Online-„Praktikantenbörse – Unternehmen suchen Spitzensportler“
eröffnet. Mit dabei waren Innenminister Thomas de Maizière,
DOSB-Präsident Alfons Hörmann, fast der komplette
Sporthilfe-Aufsichtsrat mit seinem Vorsitzenden Werner E. Klatten, 20
Top-Athleten sowie rund 60 Vertreter von Unternehmen, die sich für
die berufliche Absicherung und Weiterentwicklung der deutschen
Spitzenathleten engagieren. Insgesamt 140 Unternehmen beteiligen sich
an „Sprungbrett Zukunft“, 150 Athleten sind in Bewerbungsverfahren
eingestiegen, 75 Mentoren und Mentees arbeiten miteinander, so die
Bilanz der ersten 18 Monate der neuen Sporthilfe-Initiative.

Sporthilfe-Aufsichtsrats-Vize Franziska van Almsick schaltete
gemeinsam mit Merkel, de Maizière und dem Co-Vorsitzenden des
Vorstands der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, die neue
Praktikantenbörse auf der Online-Plattform www.DUB.de frei. Darauf
können sich Sporthilfe-geförderte Athleten ein eigenes
Persönlichkeits- und Suchprofil anlegen. Unternehmen haben damit die
Möglichkeit, sich online über potenzielle Praktikanten zu informieren
und passende Kandidaten zielgerichtet zu kontaktieren. Die Idee zur
Einführung der Praktikantenbörse hatte die Deutsche Bank.

Dr. Angela Merkel, Mitglied im Kuratorium der Deutschen
Sporthilfe: „Als Repräsentanten unseres Landes haben die deutschen
Athletinnen und Athleten unsere Unterstützung nötig – unabhängig
davon, ob es zu einem Titel reicht oder nicht. Diese Rückendeckung
benötigen sie auch. Denn wer eine Karriere im Spitzensport antritt,
nimmt ein hohes Risiko für die eigene Lebensplanung in Kauf. Sich
neben Training und Wettkampf auf die berufliche Karriere danach
vorzubereiten – ob in Schule, Studium oder Berufsausbildung, ist eine
echte Herausforderung.“

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, Mitglied im
Sporthilfe-Aufsichtsrat: „Die Deutsche Sporthilfe fördert mit
umfangreichen Programmen unsere Spitzensportler. Mit der Initiative
„Sprungbrett Zukunft“ werden Sportler auch nach dem Karriereende beim
Wechsel ins Studium oder den Beruf unterstützt. Ich freue mich, dass
die Deutsche Sporthilfe damit einen weiteren wichtigen Baustein in
der gesamtheitlichen Unterstützung entwickelt hat“.

Jürgen Fitschen, Co-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank: „Mit
der Unterstützung der Initiative „Sprungbrett Zukunft“ und nun der
neuen Praktikantenbörse setzt die Deutsche Bank ihr Engagement für
den Spitzensport konsequent fort – und zwar über die finanzielle
Förderung hinaus. Wir wollen auch künftig jungen Talenten helfen,
Spitzensport mit Top-Leistungen im Studium und in der Ausbildung zu
verbinden.“

Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen
Sporthilfe: „91 Prozent der A-Kader-Athleten fühlen sich nicht
ausreichend auf das Leben nach dem Sport vorbereitet, ergab eine
Studie der Deutschen Sporthilfe aus dem Jahr 2013. Darauf reagierten
wir vor einem Jahr mit der Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport &
Karriere. Mit Angeboten wie Kurzzeit-Praktika, Unterstützung im
Bewerbungsprozess auf ausgeschriebene Stellen und einem
Mentorenprogramm können Unternehmen die Sportler bei ihrer
beruflichen Karriere unterstützen.“

Aufgrund der Mehrfachbelastung aus Training, Wettkämpfen sowie
Ausbildung oder Studium bleibt den Athleten wenig Zeit, sich um ein
Praktikum zu kümmern. Die Praktikantenbörse bietet unter www.dub.de
nun für sie die Möglichkeit, sich mit einem Suchprofil einer Vielzahl
potentieller Arbeitgeber präsentieren zu können. Unternehmen können
durch Praktika erste Kontakte zu motivierten und zielstrebigen
Mitarbeitern von morgen herstellen. Allerdings ist Flexibilität
gefragt: Unternehmen müssen sich oft auf eine Praktikumsdauer von nur
vier bis sechs Wochen einstellen oder den Sportlern bei Bedarf
Auszeiten geben, wenn Wettkämpfe und Trainingslager anstehen.

„Nationale Förderer“ sind Lufthansa, Mercedes-Benz, Deutsche
Telekom und Deutsche Bank. Sie unterstützen die Stiftung Deutsche
Sporthilfe, die von ihr betreuten Sportlerinnen und Sportler und die
gesellschaftspolitischen Ziele der Stiftung in herausragender Weise.

Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Florian Dubbel
Abteilung Kommunikation
Otto-Fleck-Schneise 8
60385 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 67803-514
E-Mail: florian.dubbel@sporthilfe.de
www.sporthilfe.de

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