Unbürokratische Hochwasserhilfe beschlossen / bpa richtet Hilfsfonds für hochwassergeschädigte Pflegeeinrichtungen und Dienste ein / Zinslose Kredite der apoBank möglich

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Die Pegelstände des Hochwassers gehen langsam
zurück und das Ausmaß der Katastrophe wird noch deutlicher. Das
Schicksal der vielen von den Fluten betroffenen Menschen hat auch die
Bundesmitgliederversammlung des Bundesverbandes privater Anbieter
sozialer Dienste (bpa) beschäftigt. Beschlossen wurde ein
Soforthilfeprogram für in Not geratene Mitglieds-Pflegeeinrichtungen
und Dienste. Schnell und unbürokratisch soll den betroffenen privaten
Trägern geholfen werden, damit diese ihre Existenz sichern und die
Pflege und Versorgung ihrer pflegebedürftigen Kunden wieder
sicherstellen können.

„In einem beispielhaften Akt der Solidarität hat der Verband
hierfür eine Summe von bis zu 500.000 EUR im Haushalt
berücksichtigt“, sagt bpa-Präsident Bernd Meurer. Diese Mittel sollen
bis spätestens zum Ende dieses Jahres für Überbrückungsdarlehen oder
als Zuwendungen an aufgrund des Hochwassers in Not befindliche
Mitglieds-Pflegedienste oder Heime gezahlt werden. Die Abwicklung
erfolgt über die Landesgeschäftsstellen des bpa in den vom Hochwasser
heimgesuchten Bundesländern.

Zusätzlich hat der bpa sich erfolgreich um die Bereitstellung von
Überbrückungsfinanzierungen zu unschlagbaren Konditionen für seine
betroffenen Mitglieder bemüht. Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank
(apoBank) gewährt den von der Flut betroffenen Pflegeheimen und
Pflegediensten des bpa zinslose, tilgungsfreie Kredite mit einer
Laufzeit von bis zu drei Jahren in Höhe von bis zu 25.000 Euro pro
Einrichtung. Dabei ist jederzeit eine kostenlose Rückführung möglich.
Darüber hinaus stellt die apoBank eine Zwischenfinanzierung bis zur
Schadensregulierung durch die Versicherung zur Verfügung. Anträge
können bei jeder Filiale der apo-Bank gestellt werden.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert.

Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 245.000
Arbeitsplätze und ca. 18.900 Ausbildungsplätze. Das investierte
Kapital liegt bei etwa 19,4 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860

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